Unterwegs auf dem Gemeindeschiff
3. September 2026
Rückblick auf die Gemeindefreizeit in Laubusch. (@cs)
Das Gemeindeschiff hat abgelegt!
„Leinen los!“ hieß es bei unserer ersten Rüstzeit. Unser Gemeindeschiff machte sich auf den Weg nach Laubusch im Lausitzer Seenland – und damit in eine Region, die ihren eigenen Wandel bereits hinter sich hat. Ein durchaus passender Ort, um sich mit der Frage zu beschäftigen: Wie geht es eigentlich mit unserem eigenen Gemeindeschiff weiter, was ist mit dem großen Kahn und ist die ganze Fregatte noch auf Kurs – und wenn ja wohin? Was tun, wenn das Versorgungsschiff Schlagseite bekommt?
Das IBS Laubusch erwies sich als hervorragender Hafen für unsere Mannschaft. Das Hotel war einladend, das Essen prima und die Möglichkeiten vielfältig. Wer es ruhig angehen lassen wollte, fand gemütliche Ecken zum Sitzen, Reden und Nachdenken. Wer Bewegung brauchte, konnte auf dem Fußballplatz gegen den Ball treten. Für jeden war etwas dabei.
Und natürlich blieb es nicht nur beim Reden über Boote – wir wurden selbst zu Schiffsbauern! Es wurde gehämmert, gesägt und gebastelt, gemalt und konstruiert. Mit viel Kreativität und manchmal auch etwas Improvisation entstanden unsere ganz eigenen Boote. Schließlich mussten die neuen Schiffe beweisen, was sie können. Also ging es zur großen Testfahrt auf den Partwitzer See.
In der gemeinsamen Andacht, Themenvormittag, Gottesdienst haben wir innegehalten, nachgedacht und unsere Reise auch unter Gottes Segen gestellt. Dabei wurde deutlich: Wandel bedeutet nicht, alles Bewährte über Bord zu werfen. Aber manchmal braucht es Mut, neue Wege auszuprobieren, den Kurs zu korrigieren und gemeinsam nach dem richtigen Antrieb zu suchen.





Viele Gedanken wurden ausgetauscht, Ideen entwickelt und Fragen gestellt. Dabei wurde auch klar: Die Rüstzeit kann nur ein Anfang sein. Die Themen, die uns beschäftigt haben, müssen weiter verfolgt werden. Dafür brauchen wir Menschen, die sich einbringen, mitdenken, Ideen entwickeln und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Noch haben wir nicht auf alle Fragen eine Antwort. Aber eines ist sicher:
Der Anfang ist gemacht. Das Gemeindeschiff hat abgelegt. Wir wissen noch nicht genau, wohin die Reise führt. Aber wir müssen diese Reise nicht allein antreten. Gemeinsam können wir den Kurs suchen, die Segel setzen und darauf vertrauen, dass Gott mit uns unterwegs ist.
Und so kehren wir zurück in unseren Heimathafen – mit vielen Gedanken, neuen Ideen und hoffentlich auch mit der Bereitschaft, weiter an unserem Gemeindeschiff zu bauen.
Die Reise geht weiter!







