MINI.Gottesdienste
21. Januar 2026
Was kurz ist, muss ja nicht ohne sein … ohne Lieder, Gebete, Verkündigung. Aber wer hat gesagt, dass ein Gottesdienst eine Stunde gehen muss? Manchmal ist weniger mehr und vor allem dann, wenn wir uns als Gemeinde mit unseren Kindern zusammen auf die Suche nach Gott und der Gemeinschaft Jesu machen. Da ist weniger manchmal mehr!
Wir wählen einfache Sprache, kurze Rituale in einer wiederkehrenden Liturgie. Wir wollen die Perspektive der Kinder annehmen und sind sicher, dass das den Erwachsenen auch gut tut. Wir dürfen gemeinsam staunen, lachen, trauern, hoffen und bangen, Freude teilen, Einsichten aus dem Blickwinkel der jungen Generation gewinnen und nicht fertig, sondern weiter denken. Wir wählen für die Großen einen zusätzlich, einen „ausgewachsenen“ Impuls in Form einer Geschichte, eines Liedes oder Gedichtes in jedem Gottesdienst. Aber glauben sie uns: den braucht es oft gar nicht und wenn, dann ist er das Sahnehäubchen.
Die Sonntage in der Winterkirche sind eine gute Gelegenheit, diese Gottesdienstform räumlich freier zu gestalten. Am 1.2.2025 feiern wir einen Gottesdienst mit Resten von Weihnachtskerzen, Stollen und Gebäck und einem Gast, der sich ganz schön verspätet hat! Mit ihm zusammen werden wir die Weihnachtszeit am Tag vor Lichtmess beschließen.
Ein paar Wochen später leuchtet mitten in der Passionszeit der Sonntag Lätare rosarot zwischen all dem violett hervor und soll auch in diesem Jahr ein echter „Freudensonntag“ sein. „Mal was mit Einhörnern, bitte!“ Dieser Bitte sind wir im letzten Jahr nachgekommen und weil der Gemeindepädagoge ja unbedingt fragen wollte: „Was ist rosa und passt in einen Gottesdienst?“ Antwort: „Der Flamingo!“ … Puh … Na gut, dann sammeln wir für den 15. März 2026, 09.30 Uhr im Lutherhaus alles, was was uns dazu einfällt. Das wird ein Spaß, aber nicht nur!















