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chwibb-/ Schwebebogen stabilisieren zwischen Häusern, sie verbinden und überspannen, sind Teile von Brückenkonstruktionen und in der mittelalterlichen Baukunst weit verbreitet. Stabil macht er auch den Eingang zum Bergwerk. In jedem Fall hat tragende Funktion.

Seine Symbolkraft bekommt der Bogen u.a. aus den Flutgeschichten (Urgeschichten) der Menschheit, an deren versöhnlichem Ende der Bogen als Zeichen am Himmel steht. Den Babyloniern erschien im Regenbogen das Friedenszeichen nach langem Krieg (der Götter), als umgekehrte Kriegssichel ...

Ach so, das Motiv des ersten erzgebirgischen Schwibbogen 1785 (Johann-Georgestadt): Adam und Eva, der Paradiesbaum, die Schlange und ein
Engel, der wohl schon andeutet, dass das Paradies verloren geht, die Menschheit ihr ursprüngliches Zuhause, den Ort des Heils, verlieren wird.

Und jetzt kommt
Weihnachten und mit ihm die Hoffnung, dass dieses Zuhause nicht für immer verloren ist. Der Bogen steht als Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Menschen und das Motiv als "Schlüssellochblick" in eine heile, verloren gegangen Welt, auf die wir hoffen und zu der wir hinleben. Es leuchtet auf und wir dürfen uns miteinander und durch Jesus mit Gott verbunden wissen:

"Heute schließt er wieder auf die Tür, zum schönen Paradeis.
Der Cherub steht nicht mehr dafür. Gott sei Lob Ehr und Preis." (Lobt Gott, ihr Christen / EG 27

Swibbogenausstellung

ausstellung

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Das trägt uns.
Das prägt uns.
Das ist Tradition.
Das ist gut.

(cz)




   
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