Welch ein Blick auf den Planeten, der unsere Heimat ist und einst das Paradies war.
Was für ein Gedanke zu wissen, dass tagtäglich sich der Blick der Menschen nach oben richtet – sehnsüchtig suchend und rufend nach Hilfe: „Ist da wer?“

Es ist gegen 17 Uhr MEZ, der 24. Dezember 1968,
als vor den Augen der Besatzung von Apollo 8 die Erde über dem Mond aufgeht.

Was die drei Astronauten in diesem Augenblick erleben, ist ein Perspektivwechsel, wie er nur wenigen Menschen seither wieder vergönnt war. Er stellt die Wahrnehmung auf den Kopf, verkehrt die Verhältnisse, rüttelt an Bildern, Gedanken und der Wahrnehmung von Welt. Weihnachten ist die göttliche Umkehrung der Verhältnisse.
Gott macht es vor und nimmt die Perspektive des Menschen ein – ein Kind in einer Krippe. Er regiert auf die Sehnsucht der Menschen und das tief in ihnen schlummernde Wissen, es sei einmal alles gut gewesen – sehr gut!
Doch wo dies zu finden und wie es zurück zu erlangen sei, daran scheitern menschlicher Verstand und Denkvermögen. Nicht Konsum und Ökonomie des Marktes, das Streben nach wirtschaftlichem Wachstum, Macht und Geld, der Griff nach den Sternen bringt uns dem Paradies wieder ein Stück näher. Schmerzlich spüren wir es und richten umso verzweifelter den Blick in die Ferne.

Weihnachten bietet uns einen Perspektivwechsel an:
Entdecken, dass da was war und was ist und was kommt.
Dass da Einer ist.

Es ist gegen 17 Uhr MEZ, der 24. Dezember 1968,
als vor den Augen der Besatzung von Apollo 8 die Erde über dem Mond aufgeht.

Weihnachten.
Gott war Mensch.
Und siehe, es war sehr gut. (cz)



 

   
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