meowiseDer Stern (Wilhelm Busch)

Hätt' einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wäre wohl nie
dem Sternlein nachgereist, wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
des Wundersternes von dazumal.

Jesu Geburt KRippe

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war. (Lukas 2,1-20)

Ich steh an deiner Krippen hier
The Amsterdam Baroque Orchestra · Herman van Veen

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Es ist gegen 17 Uhr MEZ, der 24. Dezember 1968,
als vor den Augen der Besatzung von Apollo 8 die Erde über dem Mond aufgeht.

Was noch nie ein Mensch zuvor gesehen hatte, überwältigt die Männer im Raumschiff. Es entsteht dieses weltberühmte Foto und später, als die Sonne den Mond beginnt ins helles Licht zu tauchen, funkt die Mannschaft als Weihnachtsgruß am Morgen des 1. Weihnachtsfeiertages in Richtung Erde Worte aus dem Buch Genesis, die Schöpfungsgeschichte, deren siebenmaliges „es war sehr gut“ von Gottes Weisheit und Größe, und mit den Bildern aus dem All zugleich die Zerbrechlichkeit dieses von ihm erschaffenen Mikrokosmos kündet.

earthrise, dlf

titelbildDie Weihnachtsgeschichte
Text: Christiane Herrlinger, Illustrationen: Mathias Weber

© 2020 Deutsche Bibelgesellschaft,
Stuttgart

erzählt und musikalisch gestaltet von Jugendlichen und Familien unserer Gemeinde
online ab 24.12.2020

offen kircheBei uns gibt es Gans,
sagt die Hausfrau.
Bei uns gibt es Streit,
sagen die Kinder.
Bei uns gibt es große Freude,
sagt Gott.

Es bleibt zu hoffen, dass die Freude größer als die zahllosen tollen Angebote ist, die wir in diesem Jahr online, im Radio und TV nutzen können. Aus der Vielzahl sei auf einige (wenige) an dieser Stelle besonders hingewiesen:

leuchtfeuer... steig zu mir an Bord!
Übernimm die Wacht,
bring mich durch Nacht. (Herbert Grönemeyer)

4. Advent

"Freuet euch in dem Herrn allewege,
und abermals sage ich: Freuet euch!
Der Herr ist nahe!" (Phil 4,4)


Andacht nach Taize

schwibbogenEs war ein Versuch, den Engel zur Jahresendflügelfigur zu machen - damals.
Einige werden sich noch erinnern. Diesen göttlichen Himmelswesen wollte man so den Glanz und vor allem den Sinn nehmen. Dass die Namensneuschöpfung zum Glück daneben ging soll nicht darüber hinweg täuschen, dass das Wesen Federn lassen musste.

Dem Schwibbogen ergeht es nicht anders. Er erfreut sich größter Beliebtheit und ist in seiner handwerklich-kreativen Gestaltung frei geworden in Material und Form.

Er dekoriert viel und sagt mitunter wenig. Dabei hat er etwas mitzuteilen und ist weit mehr als schmückendes Beiwerk. Er erzählt und verkündigt eine Botschaft, die der Exportschlager christlicher Tradition aus dem Erzgebirge sein könnte.

Das Wort "schwibb" ist dabei so wenig sächsisch, wie das Motiv des ersten Bogens Erzgebirgsidylle zeigt.

Friedenslichtplakat2020 mit Freifeld web scaled

Am Samstag, den 12. Dezember werden Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinderverbände das
Friedenslicht aus Bethlehem in Wien abholen.

Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Europa weitergegeben.

Anschließend wird das Friedenslicht in über 30 Städte in Deutschland gebracht und dort in zentralen Aussendefeiern an die Gruppen gegeben, die es zu Weihnachten in vielen regionalen und lokalen Aktionen an „alle Menschen guten Willens“ weiter reichen.

Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten leuchtet.

weizenNimm einen flachen Teller, fülle Blumenerde oder feuchte Watte hinein und säe Weizenkörner. Nach ein paar Tagen keimen die Körner. Stellt eine Kerze in die Mitte und bis Weihnachten werden die Halme grün und saftig sein.

13. Dezember, Luciatag

Der Tag erinnert an Lucia, dem Mädchen einer reichen Familie aus Sizilien, die im 12. Jahrundert gelebt haben soll. Sie war den Obdachlosen, Hungernden, den Kranken und Mittellosen zugewandt. Wenn sie in die dunklen Hütten der Ausgestoßenen kam, brachte sie nicht nur Kleidung und Nahrung, sondern Zuversicht und Trost. Wo sie war, wurde es hell. Und wo es hell ist, keimt die Hoffnung.

Lucia-Morgen in Schweden

klepper

„Nachmittags die Verhandlung auf dem Sicherheitsdienst.Wir sterben nun – ach, auch das steht bei Gott – wir gehen heute Nacht gemeinsam in den Tod. Über uns steht in den letzten Stunden das Bild des segnenden Christus, der um uns ringt. In dessen Anblick endet unser Leben.“ (Tagebucheintrag von Jochen Klepper in der Nacht vom 10. auf den 11. Dezember 1942)

 

Die Nacht ist vorgedrungen (EG 16),
das Wochenlied zum 3. Advent, Jochen Klepper (+11.12.1942, Suizid).

   
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